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Die Theropoden ("Bestienfüße") sind eine Unterordnung der Saurischia ("Echsenbeckensaurier") und umfassen eine Vielzahl zweifüßiger Fleischfresser, die meistens große

Abelisaurus
Theropoda
Der Theropode Abelisaurus
Zeitraum
Obertrias bis Oberkreide (228 - 65 Mio. Jahre)
Fundorte
Weltweit
Systematik

Dinosauria

Saurischia
Theropoda
Unterordnungen

Eoraptor
Guaibasaurus
Alwalkeria
Teyuwasu
Agnosphytis

Carnivora

Reiszähne und scharfe Krallen besaßen. Es gab allerdings auch zahnlose Theropoden, die Allesfresser waren und sich von Kleintieren wie Insekten oder Dinosauriereiern ernährten. Aus einer Seitenlinie der Theropoden entwickelten sich die Urvögel.

Merkmale Bearbeiten

Aussehen Bearbeiten

Theropod bedeutet auf Deutsch "Raubtierfuß". Diese bezeichnung bezieht sich auf die dreizehigen Füße mit Kaluen, die sie besaßen. Die verkümmerte vierte Zehe wird als Ballenzeh bezeichnet. Diese warviel kürzer und befand sich am Bein weiter oben als die anderen. Theropoden waren sehr schnelle Fleischfresser mit Klauen und Greifhänden. Sie bewegten sich nur auf ihren beiden hineren Gliedmaßen fort (Mit Aussnahme der Spinosaurier). Theropoden gab es in unterschiedlichen Größen, vom huhngroßen Compsognathus zum 6,2 m großen Giganotosaurus. Die größeren Therooden hatten mesten im Vergleich zum Körper massige, große Köpfe. Die massiven, dicken Hälse hatten ein großen Bewegungsfreiraum udn waren meist S-förmig. Die vorderen Giedmaßen, die kleiner als die hinteren waren, dienten entweder um Beute festzuhalten ,oder der Balance, oder beidem. Ihre langen Schwänze waren weniger beweglich als die Hälse. waren aber wohl sehr nützlich fr schnelle Drehbewegungen und dienten als Gegengewicht zu ihren massigen Körper und Schädeln. Kleinere Theropoden haben oft andere Merkmale wie ein stark hervorstehendes Scham- und Sitzbein, ei9nen kompakten Brustkorb, lange, dünne und vogelähnliche Gliedmaßen, einen engen Schädel, große Augen und einen hervorstehenden Oberschenkelansatz. Einige Exemplare besaßen stellenweise Federn.

Verhalten Bearbeiten

Rudeljagd Bearbeiten

Die Jagd im Rudel war besonders vorteilhaft um Aasfresser in die Enge zu treiben oder größere Beute zu erlegen. Neueste Beweise zeigen sogar, dass sich verschiedene Dinosaurierarten zu einem Rudel zusammengeschlossen haben.

Intelligenz Bearbeiten

Wissenschaftler glauben, dass die Theropoden die intelligentesten Dinosaurier waren, also die mit dem höchsten EQ (Enzephalizationquotient). Der EQ eines Dinosauriers errechnet sich aus dem verhältniss des Gewichts des Dinosaurierhirns zum Gewicht eines Tieres mit vergleichbarer Körpermasse. Es wäre zu viel hier jetzt auf die wissenschaftlichen Grundlagen für die Berrechnung dieser zahlen einzugehen, aber der EQ wird von Wissenschaftlern weitgehend akzeptiert als Methode zur Messung der relativen Intelligenz dieser ausgestorbenen Spezies. Je höher der EQ, desto intelligenter das Tier. Die größten pflanzenfressenden Dinosaurier hatten den niedrigsten EQ (bis zu 0,2) und die kleineren Theropoden - beispielsweise Deinonychus, Velociraptor und Troodon - hatten den höchsten EQ (knapp unter 6, ähnlich den heutigen Straußen). Eine andere Methode zur Berrechnung des EQ ist es, die EQ-Zahlen in Gehirnmasse umzurechnen. Damit erhält man einen Prozentsatz des Körpergewichts: Menschen (2,1%), Elefanten (0,15%), Tyrannosaurus (0,0079%), Triceratops (0,0035%).

Quellen Bearbeiten

Theropoda bei Dinosaurier-info.de

Literatur Bearbeiten

  • "Dinosaurier Zeichnen." von Steve Miller im Evergreen-Verlag, 2007
  • "1000 Dinosaurier. Giganten der Urzeit: Dinosaurier, Flugsaurier, Meresreptilien und andere Urzeitechsen." von Helmut Werner im Naumann&Göbel-Verlag, 2006
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