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Die Saurischia sind neben den Ornithischia eine der beide Entwicklungslinien der Dinosaurier. Diese Einteilung, die ein großer Schritt in der Geschichte der Paläontologie war erfolgte 1887. Bis dahin waren

Suchomimus
Saurischia
Der Echsenbeckendinosaurier Suchomimus
Zeitraum
Obertrias bis Oberkreide (228 - 65 Mio. Jahre)
Fundorte
Weltweit
Systematik

Dinosauria

Saurischia
Unterordnungen

Sauropodomorpha

Theropoda

schon einige Skelette beschrieben worden und Harry Seeley fielen die verschieden Beckenstrukturen der Fundstücke auf. So teilte er sie in die Echsenbeckendinosaurier (Saurischia) und in die Vogelbeckendinosaurier (Ornithischia).

Merkmale Bearbeiten

Bei den Echsenbeckensauriern sind die Beckenknochen in etwa wie bei anderen Reptilien angeordnet. Der große, klingenförmige obere Knochen, das Darmbein (Ilium), ist über eine Reihe kräftiger Rippen mit der Wirbelsäule verbunden; sein unterer Rand bildet den oberen Teil der Hüftgelenkpfanne (Acetabulum). Unter dem Darmbein liegt das Schambein (Pubis), ein großer Knochen, der nach unten und leicht nach vorn zeigt. Dahinter befindet sich das Sitzbein (Ischium), das nach hinten weist. Alle drei Knochen sind am Aufbau der Hüftgelenkpfanne beteiligt, die bei den Dinosauriern eine tiefe, runde Öffnung in der Seite des Beckens bildet. Daneben teilen sie etwa ein dutzend weitere abgeleitete Merkmale, darunter eine besondere Ausprägung der äußeren Nasenöffnungen, die Verlängerung der hinteren Halswirbel, ein vergrößerter fünfter Finger, sowie der Bau der Wirbel und der Extremitäten.

Systematik Bearbeiten

Die Saurischier werden in die stets sich auf zwei Beinen fortbewegenden (bipeden), überwiegend fleischfressenden Theropoden und die vierbeinigen, pflanzenfressenden Sauropodomorpha

eingeteilt, welche die größten Landtiere hervorbrachten, die jemals die Erde bewohnten. Zu den Theropoden zählen unter anderem die meisten der „gefiederten Dinosaurier“ sowie die Vögel.
Saurischia













Quellen Bearbeiten

Internet Bearbeiten

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Echsenbeckensaurier“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 15.November 2009 (Permanentlink) und steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.